Die Entstehung 

Unitas Berlin

"Ogilvies Werk und Grundhöfers Beitrag"

...Unitas startet nach langem Anlauf!

Lichterfelde in der zweiten Hälfte des Jahres 2018. Verantwortliche von Red Devils und Berlin Buffalos trafen sich in einer thematisch italienisch ausgerichteten Begegnungsstätte, um die Fusion beider Vereine zu besiegeln. Plötzlich ergriff Gregor Grundhöfer das Wort. Er erinnerte an eine Idee, welche nicht seine gewesen war, die er aber mit seinen Worten zu neuem Leben erweckte.

Jahrzehntelang ist es meist nicht mehr als ein Gedanke gewesen, den Jörg Ogilvie 2017 präzisierte und mit welchem Gregor nun punktgenau landete. Er ist somit der Geburtshelfer und Initiator des Unitas Teams, dessen geistige Väter allerdings Matthias Pipke, Dieter Kukowski, Stefan Kotschi, Oliver Laux, die Skaterhockeygemeinde der Region an sich und final Jörg Ogilvie sind. 

Was für „Namen“ schnürten in der Vergangenheit für unsere Region, Berlin/Brandenburg, bereits die Senkel ihrer Rollschuhe. Daniel Kuch, Sascha Hainke, Jan Krautmann, Ronny Marquard, Marco Mund, Sebastian Pfeffer, Tim Harloff, Paul Fiedler, Mike Nagat, Timothy Stefan, Rene Röthke, Fabian Rudloff, Tobias John, Michael Beck, Sven Spannrad, Lars Krautmann, Marco Ciamatori, Thomas Haupt, Paul Paepke, Christian Perlitz, Sebastian Kleemann, Marcel Müller und nicht zuletzt sogar der Herrminator, Christian Herrmann, um nur einige zu nennen. Wenn man dann noch darüber nachdenkt, dass Christian Ciupka und Jürgen Brümmer nur einen Katzensprung weit entfernt wohnen. Oh mein Gott! Namen über Namen, welche Skaterhockeyexperten Tränen der Rührung in die Augen treiben dürften.

Spieler, welche uns einige sehr hitzige und nicht minder spektakuläre Derbys geliefert haben. Erinnern wir uns nur an frühere Duelle, etwa zwischen Red Devils Berlin, Bravehearts, Powerkrauts, Adler Strausberg, Buffalos, StaTus, oder auch an einen furiosen Auftritt zweier Berliner 2. Bundesliga-Teams in der Lilli Henoch Halle, an welchen wir gern zurückdenken.

 

Neben Dramatik, Spannung und individueller Qualität, hatten solche Aufeinandertreffen, mit diversen anderen erinnerungswürdigen Spielen, eins gemeinsam, danach stellte stets irgendjemand mit Wehmut fest, dass wohl ganz Hockeydeutschland schwärmen würde, sollte es gelingen, diese begabten Spieler in einer Farbe auflaufen zu lassen. Sicherlich, es gab auch überregional Achtungserfolge. Den einen oder anderen Sieg, gegen einen der „großen“ Vereine, eine erreichte Playoff-Teilnahme, im Ringen um die Deutsche Meisterschaft.

Wir haben den einen oder anderen Nationalspieler gestellt, hatten Spieler bei Welt- und Europameisterschaften, wir gewannen einen U13 Europapokal, einen Damen-ISHD-Pokal, aber Deutsche-Meistertitel holten unsere Akteure Mike Nagat, Marcel Müller und Lars Krautmann mit den Duisburg Ducks, den Uedesheim Renegades oder mit einem Top DEL Cast, nicht mit einem Skaterhockeyverein unserer Region. Um sich bundesweit, oder vielleicht sogar international nachhaltig auf die Landkarte zu schreiben, muss man die Kräfte bündeln. Dies wurde schon vor Jahren klar. Nur über unseren Schatten springen konnten wir bis dato nicht. Immer sprachen individuelle Interessen dagegen, dabei liegen die Vorteile so klar auf der Hand. So bleibt uns bis heute stets nur das Bedauern, den großen Wurf aufgrund irgendwelcher „guten Gründe“ nicht gewagt zu haben.

 

Nun also Unitas. Der erste ernsthafte Versuch und vielleicht auch die vorerst letzte Chance, etwas ganz Großes für unsere Region und unseren Sport zu bewegen. 

Soviel zur Theorie, welche nun, wie überall auf der Welt, von den Menschen mit Inhalt gefüllt werden muss. Gregor ist mutig vorangeprescht und bei Sportbegeisterten unserer Region auf offene Ohren gestoßen.

 

Nun sind einfach alle eingeladen. Sie liebe Leser, zum Mitlesen und Sie liebe Sportler und Offizielle unserer Region, zum Mitmachen. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass unser Sport in Berlin eine Zukunft hat und dafür, dass die Einzelvereine gestärkt werden und das Ausbildung nicht dadurch "belohnt" wird, dass die Spieler später dem Heimatverein den Rücken kehren. Ermöglichen wir den tollen Spielern der Gegenwart und Zukunft, nicht im Konjunktiv von Titeln und Erlebnissen nahe am Hockeyolymp sprechen müssen. Helfen wir ihnen dabei, all das erleben und gemeinsam erringen zu können, was die Vorgängergenerationen nicht errungen und erlebt haben, obwohl sie es gemeinsam hätten schaffen können.